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Die ganze Zeit schon wollten wir über Warschau berichten, aber immer fällt uns etwas anderes, spannenderes, interessanteres ein. Vielleicht ist das bezeichnend für unseren Aufenthalt dort. Der Stopp war von Anfang an eher so nebenbei geplant. Im Gegensatz zu vielen anderen Orten haben wir uns nicht sonderlich darauf vorbereitet. Und so war es dann auch: nett, aber mehr eben nicht. Es liegt offenbar häufig doch an der Haltung, mit der man fremden Städten und Orten begegnet. Dabei ist die Altstadt wirklich wunderschön und aus einem Guss, da sie nach dem 2. Weltkrieg in großen Teilen anhand von Fotos und Gemälden wieder rekonstruiert wurde. Der große Platz als Eingang zur Altstadt beherbergt neben den zahlreichen Touristen natürlich auch die üblichen Gaukler: im Falle Warschaus einen rollschuhfahrenden Pandabär, einen Tennisspieler, eine Oma, die Kinder von ihren Luftballons zu begeistern versucht, und einen Opa, der alte polnische Weisen auf dem Akkordeon zum Besten gibt. Diesem Treiben haben wir sehr gerne zugesehen und häufig gefallen uns gerade die Orte am besten, die weniger groß, weniger aufgeregt und protzig daherkommen.

Doch bei der Transsibreise waren wir offensichtlich auf Größe und Prunk eingestellt. Seit wir in Moskau sind, laufen wir Staunend durch die Straßen und fühlen uns teilweise wie im Märchenland. Die Stadt ist so prächtig, so sauber, so herausgeputzt. In der Sonne glänzt und glitzert alles und eine goldene Kuppel ist längst nichts mehr besonderes. Moskau ist wirklich Großstadt.

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