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Umsorgt sein - das trifft unser Gefühl bei Ankunft im Golden Gobi Guesthouse wohl am besten. Sofort nach der Zugeinfahrt in Ulan Bator um 5 Uhr morgens ist der Mentalitätsunterschied zwischen Russland und der Mongolei spürbar. Obwohl wir mit Golden Gobi zwar per E-Mail vorab in Kontakt standen, aber aus unserer Sicht nichts verbindlich vereinbart hatten, wurden wir gleich am Bahnhof abgeholt. Dort waren diverse Tourenanbieter und Gästehäuser direkt am Gleis vertreten. Die Probleme in Russland, wie wir vom Bahnhof zu unserer Unterkunft kommen, hatten sich in Luft aufgelöst.

Früh am morgen war schon Leben im Guesthouse. Wir bekamen Kaffee und Tee angeboten und auch gleich Frühstück. Im Herzen des Guesthouse ist ein Wohnzimmer mit Küche, in dem gleichzeitig auch der Schreibtisch der Managerin steht. Dort trifft man sich, unterhält sich, plant auf der Landkarte am Tisch Touren, regelt die Finanzen, fragt um Hilfe, bucht ein Zimmer und frühstückt. Nach einer Stunde im Guesthouse hatten wir schon mehr Kontakt zu anderen Reisenden als in ganz Russland.

Zum Guesthouse gehört das Organisieren und Durchführen von Touren in die komplette Mongolei. Daher ist Golden Gobi für viele Reisende die Basisstation für eine Tour. In jede Richtung, für jeden Zeitraum und für jede Anzahl Reisender ist eine individuelle Tour im Angebot. Alles geht. Nichts ist unmöglich. Wir haben das Gefühl, verstanden zu werden, welche Bedürfnisse ein europäischer Reisender hat. Auf die Nachfrage, wie wir zum Büro von unserer Zugticket-Agentur kommen, um die Fahrscheine nach Peking abzuholen, wird wie selbstverständlich angeboten, das für uns zu übernehmen. Ein Rundumsorglospaket. Hier fühlen wir uns wirklich wie zu Hause. Eigentlich schade, dass wir nur so kurz bleiben.

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