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Wer an Sibirien denkt, denkt häufig an Schnee, Winter, Kälte und Eis. Interessanterweise ist das Leben auch bei über 20 Grad von den kalten Temperaturen geprägt, die hier den Großteil des Jahres herrschen. Straßencafés - Fehlanzeige. Draußen sitzen kennt man in Sibirien offensichtlich kaum. Klar, Tische und Stühle würden auch nur wenige Wochen gebraucht. Schade ist es trotzdem. Denn das Leben draußen ist für uns, und ich wage zu behaupten für viele Deutsche, doch der Inbegriff von Urlaub. Wir lieben südländisches Flair und einladende Cafés an den Straßenecken, von denen aus man das Treiben beobachten kann. Wir haben lange gerätselt, warum uns die sibirischen Städte lange fremd bleiben und meist erst auf den zweiten Blick begeistern, trotz schöner Häuserfassaden und Fußgängerzonen. Das Ergebnis: Die Städte sind winterfest, und eher nach innen gekehrt. Man muss sich anstrengen, um zu erkennen, hinter welcher Tür sich ein Restaurant oder Café verbirgt. Von außen ist nichts zu sehen, die Fenster sind mit schweren Stoffen verhangen. Wenn man sich hineinwagt, entdeckt man manchmal liebevoll eingerichtete und sehr gemütliche Ruheoasen oder auch ein volles, betriebsames Restaurant. Aber eben erst auf den zweiten Blick. Deshalb ist das hier auch kein erholsamer Urlaub, sondern eine aufregende Reise voller neuer Eindrücke. Für schöne Atmosphäre und Dolce Vita ist man in Italien oder auf der Berger Straße besser aufgehoben.

Kommentare  

#2 Uli 2014-09-05 22:40
... an einem lauen Herbstabend könnt ihr in der Berger Straße in Urlaubserinnerungen schwelgen...
#1 Martin 2014-09-04 14:15
Wünsche euch trotzdem auch ein bisschen Erholung!

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